Wissenswertes


Wissenswertes über Feng Shui

Die Lehre des Feng Shui beschäftigt sich mit der Erkenntnis, dass alle Lebewesen, alle Gegenstände samt aller energetischen Einflüsse in ständiger Wechselwirkung zueinander stehen.

So befindet sich auch der Mensch in ständiger Interaktion mit seiner Umgebung und seinen Mitmenschen. Die Umgebung in der er sich aufhält, hat jeweils eine gewisse Wirkung auf ihn. Verändert er seine Umgebung, verändert sich auch deren Wirkung. Dies spielt sich allerdings mehrheitlich unbemerkt im Unterbewussten ab. Daher arbeitet die Harmonie- und Weisheitslehre bewusst mit der Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum. Auf diese Weise verleiht sie der Intuition eine Sprache.

Im Laufe der Zeit wurde eine Vielzahl von Methoden entwickelt, die es den Menschen erlauben, diese Wechselbeziehungen berechenbar und damit sichtbar resp. greifbar zu machen. Feng Shui bedient sich an Anhaltspunkten aus Astrologie und Astronomie, bezieht Formen der Landschaft auf das Leben der Menschen und lässt mit Hilfe der Elementen, den Farben und Himmelsrichtungen das Qi ungehindert fliessen.

 

Der Weg zu mehr Harmonie

Die Hauptaufgabe in der Anwendung von Feng Shui besteht darin, möglichst viel gute Lebensenergie Qi zu erzeugen. Wichtig ist, das Qi im Einklang mit der Natur zu halten bzw. allfällig gestörte Energie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Somit wird den Bewohnern ein Leben in Glück und Harmonie ermöglicht. Qi sollte stets in sanft geschwungenen oder kreisförmigen Bewegungen seine Umgebung durchdringen können. Mit konkreten Anpassungen wird förderndes Qi angezogen und schwieriges in positives umgewandelt.

 

Die Methoden des Feng Shui

 

Qi

Die Lebensenergie Qi, die in allen Dingen und Erscheinungen enthalten ist, spielt in Feng Shui eine entscheidende Rolle. Sie belebt und verbindet alles, bringt alles hervor und alles kehrt zu ihr zurück. Andere Bezeichnungen dafür sind auch Geist oder Lebenskraft, in China „Chi“ genannt, in Japan „Ki“ und in Indien „Prana“.

 

Yin & Yang

Die beiden polaren Energien Yin und Yang bedingen sich stets gegenseitig. Sie symbolisieren die gegensätzlichen Kräfte von Himmel und Erde, die das Leben entscheidend beeinflussen. Wo Licht ist, ist auch Schatten, auf den Tag folgt die Nacht und nach langem, grauem Regen kommt irgendwann die wärmende Sonne.

Yin entspricht den weiblichen Merkmalen, wie: passiv, dunkel, feucht, ruhig, lose
Yang stellt die männlichen Eigenschaften dar, wie: aktiv, hell, dunkel, nach aussen, fest

Feng Shui ermöglicht, dass zwischen den beiden Kräften eine Balance entstehen kann. Sind Yin und Yang im Gleichgewicht, wird die innere Zufriedenheit und Lebensharmonie gefördert.

 

5 Elemente (Wandlungsphase)

Die Lehre der 5 Elemente erklärt den Kreislauf des Werdens und Vergehens. Dieser wird durch die in der Natur vorkommenden Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser und deren Beziehung zueinander definiert.

Jedes Element steht für eine bestimmte Form von Energie: Holz steht für wachsende Kraft, Feuer für strahlende Ausdehnung, Erde für Standfestigkeit, Metall für nach innen dringende Kraft und Wasser für ständigen Fluss. Sie stehen in stetiger Verbindung miteinander und können sich daher gegenseitig unterstützen, verletzen oder kontrollieren.

In der Anwendung von Feng Shui werden die Wechselwirkungen untereinander gedeutet. Damit wird analysiert, in wie fern sich die 5 Elemente in Balance befinden bzw. ob sie aus dem Gleichgewicht geraten sind. Ist dies der Fall, sind entsprechende Korrekturen angezeigt.

 

Ba Gua

Ba Gua beinhaltet 8 Trigramme, welche 8 Bereiche mit unterschiedlichen Energiequalitäten beschreiben: Himmel, Erde, Donner, Wind, See, Berg, Feuer und Wasser.

Trigramme sind Bildsymbole, die aus je drei, zum Teil unterbrochenen, Linien bestehen und haben ihren Ursprung im I Ging, dem Buch der Wandlungen.

Im Grunde werden zwei Ba Gua Methoden unterschieden: das Drei Türen Ba Gua und das Kompass Ba Gua.

 

Drei Türen Ba Gua

Das Drei Türen Bagua orientiert sich am inneren Energiefluss eines Raumes, bei dem die Tür der Ausgangspunkt der Orientierung ist. Diese Form des Bagua wird oft dann angewendet, wenn ein Raum keinen direkten Bezug nach Aussen hat, wie beispielsweise Fenster. Ebenso wird das Drei Türen Ba Gua bei der Gestaltung eines Arbeitsplatzes eingesetzt.

 

Kompass Ba Gua

Das Kompass Ba Gua wird bei Wohnungen und Bauten eingesetzt und wird vorzugsweise bereits bei der Planung eines Hauses angewendet. Als Grundlage dienen die acht Himmelsrichtungen zur Einteilung eines Raumes. Die Benutzung dieser Methode wird in der Regel immer dann verwendet, wenn ein Raum mehrere Verbindungen nach Aussen aufweist.

Jede Himmelsrichtung stellt einen Lebensbereich dar:

  • Norden: Karriere & Lebensfluss
  • Nordosten: Wissen & Weissheit
  • Osten: Familie & Gesundheit
  • Südosten: Reichtum & Wohlstand                                                                          
  • Süden: Ruhm & Anerkennung
  • Südwesten: Beziehungen & Partnerschaft
  • Westen: Kinder/Kreativität & Projekte
  • Nordwesten: Hilfreiche Freunde & Mentoren